Surfst du mobil?

Browsen mit dem Handy - Opera machts möglich. Selbst Steve Jobs scheint einen Teil der Mobilfunkentwicklung verpasst zu haben, oder es ist nur ein PR-Gag? Der von ihm gepriesene Web-Browser auf dem Handy alias iPhone ist schon länger da, wie man bei Logodevil mitteilt.

Die verfügbare Technik ist ausgereift, es lahmt nur an den angeboten Diensten. Wann kommt der Preiskampf bei mobilen Datenflatrates?

Trotzdem ist das iPhone allemal interessant, auch wenn es manchmal skurille Blüten treibt.

Mobiles Linux

Mobile Anwendungen sind bisher kaum in der breiten Bevölkerung angekommen. Die Netzbetreiber hoffen kostenpflichtige Datendienste anbieten zu können, dem Handynutzer winken Mehrwertdienste, die Mobilität wird auf die nächste Stufe gehoben.

Neben der, alles andere wäre ja auch überraschend, stets leistungsfähiger werdenden Hardware, ist die Betriebssystemfrage ein Schlüsselpunkt in der Entwicklung von Handyprogrammen. Neben Java-Anwendungen bieten native Symbian-, Windows-Mobile- und Linux-Programme gezieltere, umfassendere Funktionen.

Neues tut sich nun mit der Gründung der LiMo-Stiftung im Bereich mobiles Linux. Potente Namen wie Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic, Samsung sowie Vodafone stehen hinter dem Projekt. Mehr unter limofoundation.org.

Mobile Navigation für die Massen

Mobile Navigation per Smarthandy wird handlicher. Bei BBC gibts einen informativen Artikel über den Stand und die Zukunft der Integration von GPS in Handys. Nach einer Einschätzung Marcus Dacombes von Nokia wird die mobile Navigation 2007 Teil des Massenmarktes: “GPS has been in the domain of the early adopters to date, but in 2007 it will come to the masses.”

Technische Grundlage ist die fortschreitende Miniaturisierung der GPS-Technologie. Eines der heiss erwarteten Geräte ist das Anfang 2007 erscheinende Nokia N95. Als eierlegende Wollmilchsau ist hier GPS natürlich eingebaut.

Es bleibt abzuwarten, welche Anwendungen Zuspruch finden. Das Ich-bin-bei-A-und-will-nach-B wird sicher nur der Anfang sein.

Bluetooth Marketing

Bluetooth Marketing wird immer bekannter, es wird quasi von allen aktuellen Handys unterstützt. Golem.de berichtet über Bluetooth-Plakate, die parallel zur visuellen Erscheinung Inhalte auch aufs Handy versenden. Der Versand ist für den Empfänger und den Versender kostenfrei, da der kurzreichweitige Bluetooth-Funk nicht die Netze der großen Mobilfunkprovider nutzt. Darin liegt die Stärke des Bluetooth Marketing, aber auch ein Risiko, wie der Blog mit der Fliege kritisiert.

Meines Erachtens hängt der Erfolg einer Bluetooth-Kampangne stark von den Inhalten ab. Ist der Content attraktiv genug, dass Passanten ihr Bluetooth einschalten und auf ihrem Handy speichern? Mehrwert ist hier der wesentliche Entscheidungsfaktor. Ein sinnvolles Beispiel gibts beim Studentenwerk Dresden, das komplexe Information, hier den Speiseplan der verschiedenen Mensen für 14 Tage im Voraus als Javaprogramm per WAP-Download oder Bluetooth auf das Handy der Studenten bringt.