iPad bereits vor Verkaufsstart vergriffen

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Das iPad ist schon vor dem Verkaufsstart vergriffen. Nun munkeln böse Zugen, dass der Ausverkauf mittlerweile bewusst als Marketinginstrument von Apple eingesetzt wird. Nach analogen Situationen im iPhone-Verkauf ist das nicht ganz von der Hand zu weisen.

Andererseits baut Apple nicht einfach ein neues Gerät, sondern definiert eine ganze Geräteklasse. Die Nachfrageseite für einen neu geöffneten Markt abzuschätzen ist schwierig. Zudem baut Apple immer auch neuste Technologien ein. Lieferantenseitig scheint beim iPad ein Flaschenhals beim Touchscreen-Hersteller zu liegen.

Zudem kostet ein Lieferausfall auch schnell einigen Umsatz. Bei, niedrig angesetzen, hundertausend pro Monat verkauften iPads zu 500$ kommt man leicht auf verlorene 50 Mio. $. Zum Vergleich: beim iPhone hatte Apple innerhalb von 74 Tagen über eine Million Geräte abgesetzt. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es Unfug lange Lieferausfälle in Kauf zu nehmen. Neben dem Geräteverkauf fällt zusätzlich der Verkauf von Apps, an denen Apple seine 30% verdient, aus. Ob eine Lieferverzörung bewusst eingesetzt wird, kann nur Apple wissen. Wirtschaftlich sinnvoll ist es kaum.

Apple führt im App-Store-Rennen, Google Android wächst stark

Anzahl der Apps im App-Store bei Apple/iPhone, Google Android, RIM BlackBerry und Palm

Anzahl der Apps im App-Store bei Apple/iPhone, Google Android, RIM BlackBerry und Palm

“Welches Handy wird mein nächstes?” – vor dieser Frage steht der Durchschnittsnutzer alle zwei Jahre. Oft wurden bisher die technischen Daten des Gerätes herangezogen: Displayauflösung, WLAN, Bluetooth ist ja sowieso verfügbar, GPS und vielleicht UKW-Empfang waren Punkte auf der Checkliste. Preis und Design spielen je nach persönlicher Neigung mehr oder weniger mit hinein.

Das Softwareangebot spielte hierbei nur eine marginale Rolle. Im PC-Bereich führt aber das Softwareangebot zur Betriebssystemfrage, die im mobilen Bereich auch die Hardware festlegt. So mancher Wechselwillige bleibt eben bei Windows weil unter Linux Photoshop nicht verfügbar ist. Oder das Macbook ist zwar schön, aber wenn eine neue Version der SIMS nötig wird, verzichtet auch der Nachwuchs und bleibt bei der Microsoft-Plattform.

Änlich wird es auch im Mobile-Geschäft werden. Apple hat seine iWork-Kollektion für das iPad aufbereitet. Mit ca. 10$ je Programmteil sind die Kosten zwar recht gering, aber mit vielleicht 10 oder 20 kostenpflichtigen Apps, die sich innerhalb von einem Handyleben leicht ansammeln, überlegt sich der Nutzer schon eher, ob er nach zwei Jahren das OS wechselt und seine Apps verliert. Mit diesem Prinzip fuhr Microsoft im PC-Bereich bisher sehr erfolgreich. Für die Plattformhersteller bedeutet das: Wer die meisten Apps auf die Handys bringt wird auch langfristig seine Kunden binden. Und wer die meisten Apps anbietet, hat eine gute Position kurzfristig marktrelevant neue Kunden zu gewinnen. Kurz: Es geht nicht mehr nur um das Endgerät sondern um das App-Angebot um dieses Gerät herum. Wie sieht der aktuelle Stand im App-Store-Rennen aus? TUAW hat einen kurzen Beitrag über verfügbare Apps in den verschiedenen Stores/Plattformen geschrieben.

Im März 2010 sieht der Stand wie folgt aus:

Apple: 170 000
Google Android: 30 000
BlackBerry: 5 000
Palm: 2 000

Microsoft hat in den letzten Tagen mitgeteilt, dass native Anwendungen des bisherigen Windows Mobile nicht unterstützt werden. Entgegen der üblichen Strategie im PC-Bereich Kompatibilität sicherzustellen, müssen Windows Mobile 7-Apps neu geschrieben werden. Mal sehen, wieviele Entwickler sich bei einer bisher nicht vorhandenen Nutzergruppe dieser Plattform zuwenden.

Vergleicht man das Wachstum der verfügbaren Apps zu den einzelnen Plattformen, müsste der Artikel “Palms App-Angebot explodiert” lauten. Die kleine Basis von 18 Apps Juni 2009 führt zu einer sagenhaften Steigerung von 11 011%. Dagegen wachsen die iPhone-Apps um “nur” 240%. Aber das eben auf dem höchsten Niveau. Die Mobile-Industrie hat eine eigene Dynamik. Die kommenden Monate werden spannend: Schafft es Google Android zu Apple aufzuschließen? Wird Windows Mobile 7 überhaupt eine Chance haben?

Verkaufszahlen des iPhones in Deutschland

Nachdem lange Zeit keine offiziellen Zahlen über die in Deutschland verkauften iPhones verfügbar waren, meldet die Telekom bis Ende 2009 1,5 Mio. verkaufte Geräte.

Andere Quellen, wie iphonemeter.com, waren zum Jahreswechsel von nur 800.000 verkauften iPhones in Deutschland ausgegangen. Die tatsächliche Zahl der in Deutschland genutzten iPhones wird höher liegen, da sich nicht jeder an die Telekom binden will und ein simlockfreies iPhone aus EU-Quellen bezieht. Hinzu kommen die iPod touches, die in Verkaufszahlen mindestens in der selben Größenordnung wie das iPhone liegen.

Free iPhone tabbar icons editor

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Die Tabbar ist in vielen Apps das zentrale Navigationselement. Im SDK sind nur eine Hand voll Tabbar-Icons enthalten. Zudem wurden bereits mehrfach Apps wegen unpassenden Icons abgelehnt. Ein zur Funktion passendes Icon verbessert die Usabilty der App und gibt der Anwendung eine eigene Erscheinung.

Genug Gründe für ein kleines Icon-Tool: Wer eigene Icons online erstellen will, ohne sich mit den technischen Hintergründen und Formaten der Icons beschäftigen zu wollen, kann gerne unter http://www.iconsberlin.com den kostenfreien Editor verwenden.

Eine Übersicht bestehender, fertiger iPhone tabbar icon sets liefert cocoaheads.be .

Bei weiter steigenden Nutzerzahlen werde ich den Editor ausbauen. Feature-Wünsche können gerne an mich geschickt werden!