O2 erlaubt kein Tethering bei kleinen Internet-Packs

Die kleinen Internet-Packs erlaubt O2 nur zur direkten Nutzung auf dem Handy. Warum beschränkt O2 ein Produkt, das der Kunde bezahlt, in der Art wie er es nutzen darf? Im Rahmen der Vetragsfreiheit ist es sicher einwandfrei. Wahrscheinlich ist die tatsächliche, kundenseitige Nutzung des Angebots als nicht paket-ausschöpfend kalkuliert. Und wahrscheinlich surfen die Nutzer mit einem Netbook/Laptop mehr als auf dem Handy/Smartphone. Das ist interessanterweise auch die Lücke, die das iPad schließen soll. Hier interessiert mich mal, wo O2 das iPad einordnet: unter Netbook oder Smartphone?

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SMS-Preise verdoppelt

Eben habe ich bei FierceWireless entdeckt, dass die Preisentwicklung für mobile Dienste nicht nur die Abwärtsrichtung kennt. So hat der US-Anbieter Verizon Wireless die Preise pro SMS von 15 Cent auf 20 Cent angehoben. Das ist ein Preisanstieg von 33%. Seit 2006 entspricht die Steigerung von ursprünglich 10 Cent sogar saftigen 100%.

Wie passt das in den allgemeinen, wenn auch recht gemächlichen Trend der sinkenden Tarife? Grund ist wohl eher eine Marketingmaßnahme die Kunden vom Nutzen verschiedener Paketangebote zu überzeugen. Hier wird die Holzhammermethode verwandt. Für 10$ können 500 Text- und Bildnachrichten verschickt werden bei gleichzeitig freien In-Netz-Nachrichten. Eleganter wäre die Platzierung neuer Angebote gewesen. Zuallererst ist hier ein Freivolumen an mobilem Internet attraktiv. Mal schauen ob deutsche Anbieter ähnliche Aktionen umsetzen und wie geschickt sie dabei vorgehen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Riesig. (Quelle: Lammi/Photocase) Gerne werden in der Werbebranche Superlative bemüht. Alles ist riesig, groß, gewaltig, revolutionär oder brandheiss oder alles zusammen. So ist im Handelsblatt auch ein Artikel zum Mobile-Marketing mit “Die omnipräsente Marketingmaschine” überschrieben. Lesenswert ist der Beitrag auf alle Fälle. Er gibt einen kurzen Überblick über die Bereiche Mobile Direct Response, Mobile Permission Marketing und Mobile Advertising.
Aktuelle Einschätzugen von Vodafone, Google und Yahoo werden ebenfalls vermerkt. So sagt Geraldine Wilson, Managerin bei Yahoo: “2010 werden mehr Menschen das Internet mobil nutzen als über stationäre Geräte wie PC.” Die Uhr tickt also.

Wenn UMTS zweimal klingelt

Im Jahr 2000 erbrachte die Lizenzersteigerung für UMTS über 50 Milliarden € für den Staat. Danach fragten sich die Netzbetreiber, welche “Killer-Anwendung” die neuen Bandbreiten ausschöpfen könnte. In Zeiten von Youtube und Co taucht die mobile Nutzung als realer Silberstreif am Horizont auf. Es wird wohl auf breitgefächerte Internetkonnektivität hinauszulaufen, die für den Privatgebrauch noch ausstehende Datenflatrate auf dem Handy wird dann das passende Vertriebsmodell sein.

Sieben Jahre später folgt die zweite UMTS-Lizenzversteigerung. Wieviel den Netzbetreibern die Lizenzen wert sein werden, bleibt abzuwarten. Können sich Spätstarter günstig einkaufen oder blocken die Platzhirsche durch hohe Gebote und schotten den Markt ab?

Eine Einschätzung von UMTS mit Stand 2006 findet sich bei der Deutschen Bank.