Der Karlsruher Verkehrsverbund ein Handyticketsystem für sein Nahverkehrsangebot eingeführt. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein javafähiges Handy. Einmal installiert, kann ein Ticket mobil gekauft werden. Für die Kontrolle wird ein wechselnder Sichtcode im grafisch animierten Ticket angezeigt. Die Abrechnung erfolgt einmal monatlich über die bei der Anmeldung hinterlegten Kreditkarten- oder Kontodaten. Als Anreiz für den mobilen Einsatz ist das erste und jedes fünfte Ticket kostenlos.
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Deutsche Bahn führt NFC-Ticketing ein
Wie Golem berichtet, führt die Deutsche Bahn im Rahmen eines bis 2010 geplanten Pilotversuchs ein Abrechnungssystem auf NFC-Basis ein. In der Berliner S-Bahn, Potsdam und der ICE-Strecke Berlin-Hannover können 200 angemeldete Nutzer das System testen.
Der Nutzer meldet den Fahrtbeginn am Startbahnhof durch einen Touch-In am Plakat an. Nach Erreichen des Zielbahnhofs meldet er wieder die Fahrt am Plakat ab. Das Billing selbst ist wohl rechnungsbasiert und der Fahrgast erhält regelmäßig eine Übersicht seiner Fahrten. Hier ist also noch Potenzial für mobile Paymentlösungen. Eine solche breit unterstützte und wirtschaftlich sinnvolle Bezahlmöglichkeit ist da nicht in Sicht. Das Abrechnen über Premium-SMS würde den Fahrpreis auch locker verdoppeln.
Neben praktischen Problemen an hochfrequentierten Umstiegsplätzen liegen Bedenken auch im Bereich des Datenschutzes.
Neben DB und Vodafone sind der Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH, die Berliner Verkehrsbetriebe, ATRON electronic, Giesecke&Devrient, Motorola und NXP beteiligt.